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Deichtypen entlang der Elbe
Hochwasserschutzanlagen sind ingenieurtechnische Bauwerke, in deren Planung und Bau sich Tradition, Erfahrung und wissenschaftliches Vorgehen verbinden. Die Wahl des Materials und des konstruktiven Aufbaus folgt einschlägigen Standards. Im ländlichen Raum dominiert der klassische Deich mit Sandkern und Kleiabdeckung. Sein Nachteil ist sein großer Flächenbedarf, seine Achillesferse die „Nahtstellen“ zu Bauwerken anderer Machart. An dichtbesiedelten Ufern oder flussnahen Hafen- und Industriearealen gibt es daher oft technisch aufwändigere Lösungen mit Spundwänden und beweglichen Fluttoren.

Die Gestaltung der Deichhöhe und ggf. zusätzlicher Schutzelemente bestimmt sich nach den grundlegenden Annahmen zur Höhe der erwarteten Sturmfluten sowie nach den Besonderheiten der Lage im Verhältnis zur Strömung des Gewässers und zur vorherrschenden Hauptwindrichtung. Abschnitte, die einer besonderen Belastung durch Seegang und Wellenauflauf standhalten müssen, werden in der Regel höher ausgelegt als Abschnitte entlang der Hauptwindrichtung. Uferzonen, die in der Nähe der Fahrrinne liegen und der Flut- und Ebbeströmung stärker ausgesetzt sind, erhalten Deckschichten aus Steinen zum Schutz des Deichfußes.




Elbedeiche: Haupttypen
 







Beispiele konkreter Maßnahmen


Deichertüchtigungsmaßnahmen aus dem Zeitraum 2001–2006 entlang der Elbe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Quellen: Niedersächsisches Umweltministerium und Generalplan Küstenschutz Schleswig-Holstein, Foto: Common Wadden Sea Secretariat, Wilhelmshaven und Brockmann Consult, Geesthacht.


Aktuelle Informationen zum Bauprogramm Hochwasserschutz der Freien und Hansestadt Hamburg.