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Umweltverträglichkeits-
untersuchung (UVU)
Die geplante Fahrrinnenanpassung ist ein Eingriff in die bestehende Seeschifffahrtsstraße Elbe und in natürliche Gegebenheiten und Prozesse des Elbegewässers.

Das Ausbaggern bis zur Solltiefe und Sollbreite entnimmt Sedimente von der Sohle und zerstört damit Lebensräume der dort vorkommenden Flora und Fauna. Bei der Unterbringung des Baggergutes werden weitere Lebensräume überdeckt. Durch das neue Sohlprofil verändert sich das Fließverhalten des Wasser bei Ebbe und Flut, die sog. „Hydrodynamik“. Mit den hydrodynamischen Veränderungen wiederum können weitere Wirkungen angestoßen werden, z.B. Veränderungen des Salzgehaltes, des Tidehubs, der Ufererosion, des Sedimentationsverhaltens (Stichwort Verschlickung). Mit den hydrodynamischen Veränderungen können also Eingriffe in das Flusssystem verbunden sein, die das Leben im und am Fluss auf vielfältige Weise berühren, auch das der Menschen. Die sorgfältige Ermittlung der hydrodynamischen Veränderungen bildet daher die wichtigste Grundlage für die Abschätzung der ausbaubedingten Umweltwirkungen.

Weiterhin ist zu überprüfen, ob der vermehrte Verkehr der großen und sehr großen Schiffseinheiten negative Umweltwirkungen verursacht.
Gegenstände der Umweltverträglichkeitsuntersuchung